In Heimen bald zwei Besuche pro Woche erlaubt

Feb 25, 21
In Heimen bald zwei Besuche pro Woche erlaubt

Künftig sollen Bewohner von Alters- und Pflegeheimen wieder öfter Besuche empfangen dürfen. Anschober kündigte erste Lockerungen in diesem Bereich an. 

Wie "orf.at" berichtet, hat Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) erste Lockerungsschritte der Corona-Maßnahmen in Alters- und Pflegeheimen angekündigt. Demnach sollen Bewohner bald statt nur einem, zwei Besuche pro Woche empfangen dürfen.

Zudem dürfen bei den Besuchen jeweils maximal zwei Personen dabei sein. Laut den Angaben des Ministers werde die Regelung derzeit finalisiert. Man versuche, jene "möglichst rasch" umzusetzen, heißt es weiter.

"Keine riskante Totallockerung"

Die Lockerung passiert also langsam und behutsam. Wie Anschober laut "orf.at" sagte, wird es "keine riskante Totallockerung sein". Wie auch bisher, wird die Pflicht für Coronatests und das Tragen von FFP2-Masken weiterhin aufrecht bleiben.

Am Dienstag hatte der Gesundheitsminister entsprechende Schritte für die erste März-Woche angekündigt. Man befinde sich diesbezüglich in einem guten Arbeitsprozess mit den Bundesländern, heißt es weiter.

Die derzeitigen Regelungen erlauben den Bewohnern der Heime nur ein Mal pro Woche einen Besuch von einer Person empfangen zu dürfen - und das für 30 Minuten. Hiervon ausgenommen sind etwa Palliativ- und Hospizbegleitung sowie Seelsorge. Besuchern wird der Zutritt nur gestattet, wenn sie ein negatives Testergebnis vorweisen können. Im Fall eines Antigen-Tests darf die Abnahme nicht länger als 24 Stunden zurückliegen, bei einem PCR-Test nicht länger als 48 Stunden.

Besuche für Senioren wichtig

Zuletzt schilderte Christiane Druml, Vorsitzende der Bioethik-Kommission, wie wichtig es sei, wieder mehr Besuche in den Heimen zu erlauben. "Gerade ältere Menschen, die ja nicht mehr Jahrzehnte ihres Lebens vor sich haben, müssen die Möglichkeit haben, von Familienmitgliedern besucht zu werden." Die Rückkehr in das soziale Leben sei für die älteren Menschen von enormer Bedeutung, so Druml. Mehr dazu HIER >

 

Quelle: (www.heute.at)